All­ge­mei­nes zur Bestat­tung

In Deutsch­land ist die Bestat­tung gesetz­lich gere­gelt, sei es durch Bestat­tungs­ge­set­ze oder Fried­hofs­ord­nun­gen. Aus die­sen Rege­lun­gen geht ins­be­son­de­re her­vor, dass Ver­stor­be­ne auf den dafür vor­ge­se­he­nen öffent­li­chen Fried­hö­fen bei­gesetzt wer­den müs­sen. Alter­na­ti­ve Bestat­tungs­for­men wie die Bei­set­zung in einem Fried­wald sind dage­gen noch die Aus­nah­me.

Es ist uns als Bestat­tungs­un­ter­neh­men mög­lich, Begräb­nis­se im gesam­ten Bun­des­ge­biet durch­zu­füh­ren. Der zur Toten­für­sor­ge Berech­tig­te kann den Bestat­ter frei wäh­len. Eine vor­han­de­ne Bestat­tungs­vor­sor­ge durch den Ver­stor­be­nen hat bei der Wahl unbe­ding­ten Vor­rang.

§ 15 Abs. 5, § 14 Abs. 1 BestG NRW Fried­hofs­zwang

In Nor­d­rhein-Wes­t­­fa­­len besteht Fried­hofs­zwang.
Das bedeu­tet, dass es in Deutsch­land gesetz­lich nicht zuläs­sig ist, die Asche des Ver­stor­be­nen zu Hau­se auf­zu­be­wah­ren.

Bestat­tungs­fris­ten (§ 13 BestG NRW)

Es gibt wich­ti­ge Fris­ten, die das Bestat­tungs­ge­setz NRW vor­gibt: Die gesetz­li­che Bestat­tungs­frist beträgt 10 Tage. Inner­halb die­ser Frist muss eine Erd­be­stat­tung oder Kre­ma­ti­on erfol­gen. 6 Wochen nach Ein­tritt des Todes muss eine Feu­er­be­stat­tung erfol­gen. Eine Bestat­tung darf aller­dings frü­hes­tens 24 Stun­den nach dem Todes­fall durch­ge­führt wer­den.

Bestat­tungs­pflicht (§ 8 BestG NRW)

Nach dem Bestat­tungs­ge­setz in NRW sind fol­gen­de Ange­hö­ri­ge in der ange­ge­be­nen Rei­hen­fol­ge ver­pflich­tet eine Bestat­tung zu ver­an­las­sen:

Ehe­gat­ten, ein­ge­tra­ge­ne Lebens­part­ner, voll­jäh­ri­ge Kin­der, Eltern, voll­jäh­ri­ge Geschwis­ter, Groß­el­tern und voll­jäh­ri­ge Enkel­kin­der.

Soll­te der Ver­stor­be­ne kei­ne Ange­hö­ri­gen mehr haben bzw. kei­ne Bestat­tungs­pflich­ti­gen vor­han­den sein, küm­mert sich das Ord­nungs­amt um eine wür­de­vol­le Bestat­tung.

Kos­ten­tra­gungs­pflicht (§ 1968 BGB)

Der Erbe trägt die Kos­ten der Bestat­tung.

Bestat­tungs­ar­ten

Für vie­le Fami­li­en ist das Gespräch über den Tod oder das eige­ne Able­ben ein Tabu-The­­ma. So kann die Wahl der rich­ti­gen Bestat­tungs­form, wenn der Ver­stor­be­ne zuvor nie sei­ne Wün­sche geäu­ßert hat, eine schwie­ri­ge und belas­ten­de Ent­schei­dung für die Ange­hö­ri­gen sein.
Wir möch­ten Ihnen an die­ser Stel­le die ver­schie­de­nen Mög­lich­kei­ten kurz vor­stel­len: